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Freitag, 2. Januar 2015

An den Mann: übers sabbeln, knutschen und Truthahn stopfen


Ich bin nachts öfters schlaflos. Da hat man natürlich genug Zeit sich ein paar Gedanken zu machen über dieses und jenes. Die kommenden Worte sind meine persönlichen Ansichten, können daher nicht verallgemeinert werden. Aber ich schätze ich bin nicht die einzige Frau die so über gewisse Dinge beim Sex denkt.
Fangen wir mal an…

Erstmal extremes sabbeln. Ob nun beim rum knutschen oder in unserem Intimbereich; sobald die Spucke des Gegenübers links und rechts aus dem Mundwinkel läuft ist es eindeutig zu viel des Guten. Am Ende des Aktes ist man von der Oberlippe bis zur Kimme voll gesabbelt.
Wenn man allgemein schon einen starken Speichelfluss hat; es sei einem verziehen. Aber wenn man beabsichtigt die Spucke aus dem Mund laufen lässt oder mit schmackes gefühlte 10ml Spucke auf die Vagina rotzt, aus was für Gründen auch immer, finde ich es persönlich nicht mehr schön. Wer bei der „Arbeit“ mehr Feuchtigkeit benötigt, der kann das sicherlich eleganter lösen oder nach Gleitmittel fragen.

Was mir auch ein graus ist: den Schleudergang von Uromas Waschmaschine beim knutschen einschalten. Da wird die Zunge stock-steif in den Mund geschoben und dann wird stupide um gerührt… immer schön im Kreis und im Kreis und im Kreis und im…
Dabei gibt es eindeutig mehr Möglichkeiten zu küssen. Nicht nur im Kreis, sondern auch mal die Zunge hoch und runter gleiten lassen, mal an der Ober- oder Unterlippe knabbern oder auch einfach zwischendrin mal ohne Zunge küssen. Den Hals kann man auch gut mit einbringen, denn dort liegen jeweils links und rechts etwa 4-5 cm unter den Ohren (eher noch etwas weiter nach hinten versetzt) erogene Zonen. ;)

Last but not Least: ich rechne es jedem Mann hoch an der sich der Vagina widmet, der sich die Zeit nimmt eine Frau zu beglücken bevor er zum Zuge kommt.
Jetzt kommt das „ABER“ an den Mann…
Aus eigener Erfahrung: Da liegt man da, ganz entspannt und genießt das was gerade unten rum geschieht. Ein Finger, zwei Finger, alles super… Dann fühlt man sich auf einmal voll gestopft… ohne Vorwarnung! Auf die Frage „Sag mal, was machst du denn da?“ erhebt sich ein Kopf zwischen den Beinen und fragt allen Ernstes „Woah! 4 Finger sind drin! Geht da noch mehr rein??“.
STOP! Spätestens da ist der Ofen aus! Bitte, BITTE(!) fragt vorher nach ob eure Partnerin überhaupt wie ein Trauthahn gestopft werden will! Das ist 1) etwas, was nicht jeder Frau liegt und 2) kann das Verlangen danach auch Stimmungsabhängig sein. Es wird Tage geben wo sie es mag, und Tage wo sie euch dafür verfluchen wird, wenn ihr ungefragt einfach drauf los stopft. Allgemein gilt: vorher fragen!

Dann gibt es da noch die Typen die ungehemmt drauf los Fingern. Wie die Wilden wird presslufthammerartig der (oder auch die) Finger rein und raus geschoben. Natürlich so schnell wie möglich, is’ ja geil. Ironie aus… Auch hier gibt es Frauen die das bestimmt (stimmungsabhängig) mögen. Ist aber auch hier nicht die Regel.
Wirklich viel spüren wir Frauen nur in den ersten 3-4cm hinter dem Scheideneingang. Alles was darüber hinaus geht  (ob nun Finger oder Penis) ist für uns meist uninteressant bzw. nur von Interesse wenn wir so mal so richtig hart ran genommen werden wollen.

Ebenfalls richtig fies sind lange und scharfkantige Fingernägel beim Fingern. Wer da zu viel des Guten macht, kann arge Verletzungen innerhalb der Vagina und an der Gebärmutter verursachen, die zu Blutungen führen können. Definitiv arg unangenehm und schmerzhaft! Da wäre es Ratsam darauf zu achten dass die Fingernägel gekürzt, sauber und die Ecken abgerundet sind.

Ich hoffe irgendjemand hat da draußen nun etwas dazu gelernt. Und wenn es nur einer ist, hat sich der Beitrag schon gelohnt!

Liebe Grüße
Eure JayJay

Donnerstag, 1. Januar 2015

Happy New Year!


Endlich! Nach viel hin und her basteln, gehe ich heute mit meinem Blog und meinem ersten Post online.
Neue Jahr, neues Glück! Ich geb’ mein bestes.
Aber zunächst erst mal zu meinen eigentlichen Beweggründen diesen Blog ins Leben zu rufen…

Es gibt unendlich viele Blogs rund um Kosmetik, Fashion und allgemeinem Lifestyle. Aber was ist mit Blogs rund um den Erotik-Lifestyle?
Auf der Suche nach themengleichen Blogs bin ich persönlich über Ecken und Kanten auf acht oder neun deutschsprachige Blogs gestoßen. Und leider liegen alle, mehr oder minder, brach. Es ist Schade um diese Blogs die überwiegend liebevoll gestaltet wurden und die so viel potenzial besitzen.
Denn ich gehöre zu der Sorte Frau die gerne ehrliche Testberichte über diverse Produktgruppen liest, um nicht am Ende die Katze im Sack zu kaufen. Und mit der Hilfe von Testberichten bin ich schon vielen Stolperfallen ausgewichen und habe somit viel Zeit und vor allem Geld gespart.
Nun möchte ich mit euch meine Erfahrungen mit Toys, Zubehör, diversen (Online-)Shops und vielem mehr teilen. Sicherlich, wie bei allen anderen Erfahrungsberichten auch, stimmen meine Erfahrungen vielleicht nicht mit der Mehrheit überein. Aber genau deshalb nennt man es ja auch „Erfahrungsbericht“.

Die Zeiten des frigiden Hausmütterchens sind vorbei und das Thema Erotik ist, wenn man es mindestens halbwegs Niveauvoll rüber bringt, Salonfähig geworden.
Man braucht seinen Vibrator nicht mehr als „Massagestab“ betiteln, die Zeiten sind vorbei.
Und aus den fleischfarbenen Dildo- und Vibrator-Dödelpeitschen sind farbenfrohe Toys mit unendlich vielen Designs, Formen und Größen geworden. Es findet sich also für jedes Loch der passende Stöpsel. Garantiert!
Auch in Sachen erotischer Literatur sind wir, spätestens seit „50 Shades of Grey“, weitaus offener und durchaus auch experimentierfreudiger geworden.

Nun gut fürs erste. Ran an das Vergnügen… *hust* …die Arbeit. Auf das mein Blog euch ein wenig bereichert.

Für Anregungen, Anfragen und konstruktiver Kritik habe ich euch rechts ein Kontaktformular  eingebaut.

Liebe Grüße

Eure JayJay