Freitag, 16. Januar 2015

Erfahrungsbericht: „Clit Clip“ (Labienspange)



Mit der letzten Eis.de-Bestellung kam auch ein Clit Clip mit. Für 3,89€ bekommst du einen kleinen Blickfang zum ausprobieren/experimentieren.

Tja, da hatte ich nun dieses nette Accessoire und wusste erst mal nicht so recht was ich damit jetzt anfangen soll. Leider war keine genaue Anlege-Anleitung dabei, so dass ich mich erst mal an die Abbildung von der netten Dame auf der Verpackung halten musste. Aber mach das mal alleine! (Zum anlegen komme ich später, mit ganz viel Übung und Fingergeschick  habe ich es nämlich hinbekommen)

Da saß das Ding dann endlich an Ort und Stelle und ich merkte erstmal nichts. Nach etwa 5 bis 10 Minuten wurde es dann wohlig warm…und empfindlich… Ich musste das Schmuckstück gleich erst mal ausprobieren. Auflegevibrator drauf und genießen! Die Vibrationen waren viel intensiver, aber angenehm intensiv. Und wenn sich das mit einem Auflegevibrator schon so schön anfühlt, wie ist dass dann erst Oral??? (Sorry, ich bin „Forever Alone“, zumindest fast) Dass der Orgasmus jetzt heftiger war als sonst kann ich nicht bestätigen.

Einen anderen Tag bin ich mit der angelegten Spange durch die Wohnung spaziert. Das hat sich 5 Minuten lang gut angefühlt… dann war die Spange abgerutscht. Also dient die Spange nicht zum spazieren gehen, sondern wirklich nur um breitbeinig gut auszusehen. Denn die Spange sieht wirklich Schick aus, bzw. die kleinen Perlen, die aus den großen Labien raus schauen, haben schon etwas exotisches an sich.

Bis jetzt alles recht positiv, wenn da nicht das alleinige Anlegen wäre. Denn das braucht ein paar Übungsanläufe. Aber ich versuche es mal so gut wie es geht zu beschreiben.

1)      Zunächst brauchst du die Spange, einen kleinen Kosmetikspiegel, dein Bett und ganz viele Decken und Kissen, die du am Kopfteil deines Bettes hinter deinen Rücken stopfst, damit du dich bequem zurück lehnen kannst, aber nicht ganz liegst.
2)      Du liegst/ lehnst bequem? Super! Schlüppi aus, Beine breit und den Kosmetikspiegel zwischen den Beinen aufstellen und so ausrichten, dass du deine Vagina gut sehen kannst.
3)      Nimm dir nun deine Labienspange, und ziehe sie an beiden Perlen-Kettchen auseinander. Am besten jeweils mit dem Daumen und Zeigefinger.
4)      Jetzt wird es Tricky! Mit den kleinen und Ringfinger drückst die die großen Labien auseinander, so dass die inneren kleinen Labien und deine Klitoris zum vorscheinen kommen. Gut festhalten!
5)      Nun drückst du die Mittelfinger links und recht dicht neben den kleinen Labien und deiner Klitoris runter, so dass die kleinen Labien und die Klitoris mehr hervor stehen.
6)      Nun setzt du die gespreizte Labienspange von oben an die Klitoris so dass sich die Bügel jeweils links und rechts von deinen kleinen Labien und der Klitoris befinden. Du kannst die Spange auch schräg weiter unten ansetzen, und dann vorsichtig von unten nach oben hoch ziehen. Hier muss jeder seine eigene Methode finden, mit der er am besten klar kommt.
7)      Genießen! Oder aber du drapierst die Perlen noch ganz nett um deinen Liebsten in Empfang zu nehmen.

Mein Fazit ist; für das Geld ein nettes Accessoire, keineswegs schmerzhaft. Ich würde es also weder in SM, noch in BDSM einsortieren. 
Es gibt natürlich auch aus höheren Preissegmenten nette Labienspangen. Hier sei Biank Rodalquilar genannt, dessen Labienspangen einen noch schöneren Anblick bieten. Leider passen die nicht in meinen Geldbeutel, bzw. bin ich nicht bereit das Risiko einzugehen, dass mir diese Art der Labienspange nicht so sehr zusagt wie gedacht.

Bei der günstigen Version sei noch gesagt, dass die Spange recht lang ist und den Scheideneingang versperrt, weshalb die Spange vor dem Hauptakt abgenommen werden muss.
So, und nun wünsche ich dir (oder auch euch) viel Spaß. ;)

Eure JayJay

Dienstag, 6. Januar 2015

Lektüre: „Sex für Könner“ von Anne West



Übers Wochenende habe ich mir eine Blogpause gegönnt und den Gegenpart zu „Absolut Sex“ gelesen; „Sex für Könner“, ebenfalls von Anne West.
Auch hier wieder im Softcover verpackt, mit 332 Seiten die leicht verständlich zu lesen sind. Mit rund 10€ frisst es kein großes Loch in die Geldbörse. Kaufen könnt ihr es u.a. auf Amazon.

Obwohl dieser Ratgeber sich eigentlich an den Mann der Schöpfung wendet, habe ich dieses Buch gefeiert! Ehrlich! Nicht nur ihres Schreibstils wegen, sondern weil sie ohne viel Schnick-Schnack die Sache mit Humor auf den Punkt bringt. Es geht nicht nur darum die Dame möglichst flott zum Ziel zu bringen, sondern sie zu verführen und nicht nur stupide mit dem Schwanz zu wedeln und zu hoffen das Madame darauf anspringt (soll’s auch geben, nichts ist unmöglich). Aber gerade eine langjährige Beziehung/ Ehe wird in Sachen Sex irgendwann eine Einöde. Warum also das ganze nicht gekonnt ein wenig, ohne viel Aufwand, aufpeppen?!
Auch hier baut Anne West langsam, Schritt für Schritt, die Sache aufeinander auf. Auch die Anatomie der Frau kommt nicht zu kurz, so dass Mann gewiss was dazu lernen wird.

Sie zählt u.a. in einem der Kapitel auf welche Typen von Mann es beim küssen gibt; die Hektiker, die Phlegmatiker, die Trockenküsser… Und obwohl es sich bei der Aufzählung nur um einen kleinen Abschnitt handelt, hat sie die Beschreibungen zu den „Kuss-Typen“ mit wenigen Wörtern so gut zusammengefasst, dass ich schon schmunzeln musste. Endlich hat eine Frau(!) das ausgesprochen was ich mit weniger als hundert Wörtern hätte nie beschreiben können. Und nicht nur in diesem Abschnitt erging es mir so. Wie oft hatte ich innerlich gejubelt und gelacht. Danke Anne West!

Einzig das Thema „Weibliche Ejakulation“, was mir persönlich ein ganzen Kapitel Wert gewesen wäre, kommt hier eindeutig zu kurz. Es wird kurz angerissen, dass wichtigste wird genannt. Aber da das Thema doch schon stark umfangreich ist, hätte ich mir wenigstens noch einen eindeutigen Kommentar gewünscht, indem sie darauf hinweißt dass z.B. nicht jede Frau so „ejakulieren“ kann, wie es gern in diversen Hinterhof-Pornos gezeigt wird. (Es kann eine starke, spritzende aber auch schwache, leicht feuchte Ejakulation sein. Abhängig ist das ganze davon wie stark die Skene-Drüsen ausgeprägt sind. Deshalb sollte man(n) nicht darauf hoffen dass jede Frau dem ejakulieren anatomisch gewachsen ist und wild drauf los fingern!)

Aber das Gesamtpaket hat mir (als Frau) sehr gut gefallen und ich wünschte ich hätte ein paar mehr Exemplare da, um es ehemaligen Liebhabern an den Kopf zu feuern. Es wäre gewiss eine starke Bereicherung für deren Intelligenz…

Ich würde ja zu gerne wissen was die Männer zu diesem Buch zu sagen haben... 

Eure JayJay

Freitag, 2. Januar 2015

An den Mann: übers sabbeln, knutschen und Truthahn stopfen


Ich bin nachts öfters schlaflos. Da hat man natürlich genug Zeit sich ein paar Gedanken zu machen über dieses und jenes. Die kommenden Worte sind meine persönlichen Ansichten, können daher nicht verallgemeinert werden. Aber ich schätze ich bin nicht die einzige Frau die so über gewisse Dinge beim Sex denkt.
Fangen wir mal an…

Erstmal extremes sabbeln. Ob nun beim rum knutschen oder in unserem Intimbereich; sobald die Spucke des Gegenübers links und rechts aus dem Mundwinkel läuft ist es eindeutig zu viel des Guten. Am Ende des Aktes ist man von der Oberlippe bis zur Kimme voll gesabbelt.
Wenn man allgemein schon einen starken Speichelfluss hat; es sei einem verziehen. Aber wenn man beabsichtigt die Spucke aus dem Mund laufen lässt oder mit schmackes gefühlte 10ml Spucke auf die Vagina rotzt, aus was für Gründen auch immer, finde ich es persönlich nicht mehr schön. Wer bei der „Arbeit“ mehr Feuchtigkeit benötigt, der kann das sicherlich eleganter lösen oder nach Gleitmittel fragen.

Was mir auch ein graus ist: den Schleudergang von Uromas Waschmaschine beim knutschen einschalten. Da wird die Zunge stock-steif in den Mund geschoben und dann wird stupide um gerührt… immer schön im Kreis und im Kreis und im Kreis und im…
Dabei gibt es eindeutig mehr Möglichkeiten zu küssen. Nicht nur im Kreis, sondern auch mal die Zunge hoch und runter gleiten lassen, mal an der Ober- oder Unterlippe knabbern oder auch einfach zwischendrin mal ohne Zunge küssen. Den Hals kann man auch gut mit einbringen, denn dort liegen jeweils links und rechts etwa 4-5 cm unter den Ohren (eher noch etwas weiter nach hinten versetzt) erogene Zonen. ;)

Last but not Least: ich rechne es jedem Mann hoch an der sich der Vagina widmet, der sich die Zeit nimmt eine Frau zu beglücken bevor er zum Zuge kommt.
Jetzt kommt das „ABER“ an den Mann…
Aus eigener Erfahrung: Da liegt man da, ganz entspannt und genießt das was gerade unten rum geschieht. Ein Finger, zwei Finger, alles super… Dann fühlt man sich auf einmal voll gestopft… ohne Vorwarnung! Auf die Frage „Sag mal, was machst du denn da?“ erhebt sich ein Kopf zwischen den Beinen und fragt allen Ernstes „Woah! 4 Finger sind drin! Geht da noch mehr rein??“.
STOP! Spätestens da ist der Ofen aus! Bitte, BITTE(!) fragt vorher nach ob eure Partnerin überhaupt wie ein Trauthahn gestopft werden will! Das ist 1) etwas, was nicht jeder Frau liegt und 2) kann das Verlangen danach auch Stimmungsabhängig sein. Es wird Tage geben wo sie es mag, und Tage wo sie euch dafür verfluchen wird, wenn ihr ungefragt einfach drauf los stopft. Allgemein gilt: vorher fragen!

Dann gibt es da noch die Typen die ungehemmt drauf los Fingern. Wie die Wilden wird presslufthammerartig der (oder auch die) Finger rein und raus geschoben. Natürlich so schnell wie möglich, is’ ja geil. Ironie aus… Auch hier gibt es Frauen die das bestimmt (stimmungsabhängig) mögen. Ist aber auch hier nicht die Regel.
Wirklich viel spüren wir Frauen nur in den ersten 3-4cm hinter dem Scheideneingang. Alles was darüber hinaus geht  (ob nun Finger oder Penis) ist für uns meist uninteressant bzw. nur von Interesse wenn wir so mal so richtig hart ran genommen werden wollen.

Ebenfalls richtig fies sind lange und scharfkantige Fingernägel beim Fingern. Wer da zu viel des Guten macht, kann arge Verletzungen innerhalb der Vagina und an der Gebärmutter verursachen, die zu Blutungen führen können. Definitiv arg unangenehm und schmerzhaft! Da wäre es Ratsam darauf zu achten dass die Fingernägel gekürzt, sauber und die Ecken abgerundet sind.

Ich hoffe irgendjemand hat da draußen nun etwas dazu gelernt. Und wenn es nur einer ist, hat sich der Beitrag schon gelohnt!

Liebe Grüße
Eure JayJay

Donnerstag, 1. Januar 2015

Lektüre: „Absolut Sex“ von Anne West



Als Einstieg in meinen Blog fangen wir mal sanft und lauschig mit einer netten Sach-Lektüre für die Frau an.
„Absolut Sex“ umfasst 351 Seiten im Soft-Cover und kostet Neu bei Amazon rund 10€.
Also eine übersichtliche Seitenanzahl zu einem guten Preis. Denn Inhaltlich kann ich dem Buch nichts negatives oder stark störendes entnehmen.
Anne West hat einen sehr schönen, lockeren Schreibstil. Das Buch ist schnell gelesen und leicht verständlich. Denn sobald es zu sachlich/ kompliziert wird habe ich einfach keine Lust mehr zu lesen und Anne West hat hier schriftlich was durchweg positives aufs Parket gelegt. Mit Charme, Humor und Augenzwinkern führt sie einen durch die Welt der weiblichen (und auch männlichen) Sexualität. Ich würde dieses Buch nicht nur als „Sexratgeber“ deklarieren, sondern auch in gewisser weise als „Beziehungsratgeber“.

Im Prinzip fängt sie in dem Buch bei Null an; der Frau an sich. Sehr gut! Denn bevor „Frau“ lernt wie sie „Mann“ am besten ins Bett bekommt um ihm dann einen Oral runter  zu ringeln, weißt sie darauf hin überhaupt erst mal zu sich selbst zu finden, sich selbst zu mögen/lieben und selber raus zu finden was einem selbst am besten gefällt (wenn man nicht schon diesbezüglich ein erfahrener Hase ist, ist das ein sehr Sinnvoller schritt). Ein wichtiges und sehr umfangreiches Kapitel wie ich finde.
Darauf baut sie dann Schritt für Schritt auf; vom „Sich selbst kennen lernen“ über zum „Verführen“ (ohne sich zu blamieren!) bis hin zu „Phantasien“ und zu lernen offen mit seinem Partner über seine Wünsche zu sprechen.

Wer schon zich Ratgeber gelesen hat wird hier zwar nicht viel neues lesen, aber gewiss dass ein oder andere über die Anatomie der Frau dazu lernen. Sehr nützlich! Ich war selbst teilweise erstaunt. Auch allgemein kann es nicht schaden sein Wissen mal wieder aufzufrischen.
Ich habe nicht viel aber dafür sehr interessantes dazu gelernt. All-In-One hat es sich gelohnt dieses Buch zu lesen. Da lohnt auch noch ein zweites, drittes oder viertes Mal lesen. Besondere Empfehlung meinerseits für Frauen die gerade beginnen sich intensiv mit der Thematik und sich selbst zu befassen.
Wer Literatur bevorzugt die umgehend auf den Punkt kommt der dürfte hier enttäuscht werden bzw. die Erwartungshaltung wird wohl nicht vollständig erfüllt werden.

Eure JayJay

PS: Zu diesem Buch „für die Frau“ gibt es noch einen Gegenpart: Sex für Könner. ;)

Happy New Year!


Endlich! Nach viel hin und her basteln, gehe ich heute mit meinem Blog und meinem ersten Post online.
Neue Jahr, neues Glück! Ich geb’ mein bestes.
Aber zunächst erst mal zu meinen eigentlichen Beweggründen diesen Blog ins Leben zu rufen…

Es gibt unendlich viele Blogs rund um Kosmetik, Fashion und allgemeinem Lifestyle. Aber was ist mit Blogs rund um den Erotik-Lifestyle?
Auf der Suche nach themengleichen Blogs bin ich persönlich über Ecken und Kanten auf acht oder neun deutschsprachige Blogs gestoßen. Und leider liegen alle, mehr oder minder, brach. Es ist Schade um diese Blogs die überwiegend liebevoll gestaltet wurden und die so viel potenzial besitzen.
Denn ich gehöre zu der Sorte Frau die gerne ehrliche Testberichte über diverse Produktgruppen liest, um nicht am Ende die Katze im Sack zu kaufen. Und mit der Hilfe von Testberichten bin ich schon vielen Stolperfallen ausgewichen und habe somit viel Zeit und vor allem Geld gespart.
Nun möchte ich mit euch meine Erfahrungen mit Toys, Zubehör, diversen (Online-)Shops und vielem mehr teilen. Sicherlich, wie bei allen anderen Erfahrungsberichten auch, stimmen meine Erfahrungen vielleicht nicht mit der Mehrheit überein. Aber genau deshalb nennt man es ja auch „Erfahrungsbericht“.

Die Zeiten des frigiden Hausmütterchens sind vorbei und das Thema Erotik ist, wenn man es mindestens halbwegs Niveauvoll rüber bringt, Salonfähig geworden.
Man braucht seinen Vibrator nicht mehr als „Massagestab“ betiteln, die Zeiten sind vorbei.
Und aus den fleischfarbenen Dildo- und Vibrator-Dödelpeitschen sind farbenfrohe Toys mit unendlich vielen Designs, Formen und Größen geworden. Es findet sich also für jedes Loch der passende Stöpsel. Garantiert!
Auch in Sachen erotischer Literatur sind wir, spätestens seit „50 Shades of Grey“, weitaus offener und durchaus auch experimentierfreudiger geworden.

Nun gut fürs erste. Ran an das Vergnügen… *hust* …die Arbeit. Auf das mein Blog euch ein wenig bereichert.

Für Anregungen, Anfragen und konstruktiver Kritik habe ich euch rechts ein Kontaktformular  eingebaut.

Liebe Grüße

Eure JayJay